Tagebuch Österreich - 10 Tage Hotel Bräurup Juli 2008

Bericht: Noel Schuler

 

Sonntag :

 

Nach gut 6h Fahrzeit kamen wir im Hotel Bräurup in Mittersill an. Das Wetter ist noch etwas verhangen, z. T. auch heftiger Regen was und jedoch nicht die Gute Laune verdirbt :-)... Nachdem wir eingecheckt haben und unsere Taschen verstaut sind, genossen Jannick, Robin und ich die Hoteleigene Sauna + Damfpbad und Massage-Dusche...!

Nach einem sehr feinen Abendessen (Rindsschnitzel an Eierschwammsauce mit Kroketten), setzten wir uns an den Bindetisch und rundeten so den Abend mit Binden und Fachsimpeln ab. Mit grosser Vorfreude für den Nächsten Tag ging es ins Bett.

 

Montag :

 

Nachdem am Hintersee nicht viel los war, wechselten wir zum Elisabethsee, wo grosse Regenbogen und Saiblinge auf uns warteten. Da das Wetter wieder kälter war, waren die Fische nicht sehr aktiv und zeigten an unseren Streamern wenig Interesse... Ich konnte trotzdem noch einen schönen Saibling mit etwas über 30cm auf die Trockenfliege fangen. Nach einem Unspektakulären Tag genossen wir noch die Sauna und vergnügten uns dann an der Bar mit einem kühlen Radler.

 

Dienstag :

 

An diesem Tag lief nicht extrem viel. Das Wetter ist immer noch volle kacke, obwohl es eigentlich schon besser werden sollte... Am Nachmittag gingen wir mit Thomas aus dem Fischershop an den Felberbach. Von uns Jungs konnte nur ich eine Bachforelle landen, jedoch ein Zwerg mit 10cm. Thomas verlor einen schönen Bächler mit guten 35cm... Das war’s dann auch schon.

 

Mittwoch + Donnerstag :

 

Ich würde sagen es stehen uns die besten 2 Tage der ganzen Ferien bevor...

Bereits um 9 Uhr sind wir in Krimmel und warten auf das Taxi, dass uns nach oben bringen soll, ins Krimmler-Achental. Mit wenig Verspätung traf das Taxi ein, ein paar Minuten später waren wir schon auf einer holprigen Strasse unterwegs, um nach einer guten halben Stunde die Mini-Fischer-Hütte des Hotels zu beziehen... Nach einem ersten Fischerei-Versuch ohne Erfolg kehrten wir völlig Durchnässt in die Hütte zurück. Dann wurde angefeuert, wir wurden ziemlich eingeräuchert (erst im Hotel zurück wurde uns gesagt, dass wir den Ofen falsch bedienten xD ). Nachdem unsere Kleider wieder etwas trocken waren, wollten es Robin und ich nochmals wissen. Und Tatsächlich, nach kurzer Zeit konnte ich die erste Bachforelle auf eine kleine Trockenliege fangen, liegt wohl auch daran, dass das Wetter sich besserte... Nachdem auch Robin seine Fische gefangen hatte, holten wir Jannick, der es sich in der Hütte gemütlich gemacht hatte... Wir konnten dann bis ca. um 8 Uhr noch einige Fische fangen, ausser Jannick blieb noch erfolglos... Nach dem Z'nacht und einigen gelesenen  Zeilen aus dem Hüttenbuch ging es um 10 Uhr ins Bett...

 

Am Donnerstag ging es ca. um neun Uhr an die Ache... Definitiv war das Wetter jetzt am Bessern, das gefiel auch den Fischen. Wir konnten den ganzen Tag hindurch Saiblinge, Forellen und eine Äsche fangen... Natürlich nur auf die Trockenfliege, was anderes war auch gar nicht nötig. Dann hatte sich Jannick noch an einer kapitalen Äschen die Zähne ausgebissen.. Gute 3h später trafen wir 2 Franzosen, auch Hotälgäste, sie konnten die Äsche im 1 Wurf überlisten... Gute 50cm hatte das Tierchen !!

Auch ich konnte noch einen Fisch mit ähnlichen ausmassen zum Biss verführen, jedoch konnte mir die grosse Äsche oder Bachforelle nach kurzem Drill entkommen :(....trotzdem war es eine super Fischerei, ein Traumtag und auch Jannick konnte noch seine ersten Fische in diesen Ferien fangen! Bis zum nächsten mal du wunderschöner Fluss!

Das Taxi fuhr uns wieder nach Krimmel zurück, wo uns Joe, der Vater von Robin abholte.

 

Freitag+Samstag  :

 

Am Freitag konnte ich endlich wieder mal richtiges Bergbachfischen erleben. Alleine an einem klaren Gewässer, schönes Wetter, und mit der Trockenen den Forellen nachstellen. Am Amerbach klappte dies sehr gut, schon der erste Wurf brachte eine kleine Fario. Weiter wechselten sich Forellen und Saiblinge ab. Ich fischte hinauf bis ich beim Elisabethsee ankam, wo ich Robin und Jannick traf. Auch sie waren in einem extremen Fangrausch. Ich fing auch am Elisabethsee an zu fischen, obwohl das für mich mehr ein "Forellen-Puff" in schöner Natur ist... :-D

Nachdem wir noch einige Fische gefangen hatte, Jannick eine 70er Regenbogenforelle im Drill verlor, holte uns die Mutter von Jannick mit dem Auto ab.

 

Der einzige Tag an dem auch Joe mitkommt zum Fischen war Samstag. Wir fischten am Hollersbachstausee, da dies ein Mischgewässer ist konnte Joe mit dem Löffel fischen. Mit vielen Fischen, auch eine Regenbogenforelle mit 50cm wechselten wir zum Elisabethsee. Auch dort hatte Joe die Nase vorn und konnte eine Regenbogen mit gut 45cm fangen.

Am Abend besuchten wir Jungs die Disco Kogler, leider war so gut wie nichts los... Dennoch reichte es noch für ein kühles Radler bevor es ins Bett ging.

 

Sonntag :

 

Praktisch der einzige Tag an dem der Stubach schön klar kommt und dadurch befischbar ist. Das wollten wir natürlich ausnutzen und standen ca. um 10Uhr im Bach... Bis der erste Biss kam dauerte es nicht lange, jedoch nur ein Fehlbiss... Wir fischten weiter bis mir eine Forelle über 30cm wieder abhakte. Dann war tote Hose... Robin und Jannick hatte nicht gross die Fischerei im Kopf und warfen lieber Steine ins Wasser :-P...gell Jungs... Ich konnte aber trotzdem noch 6 Fische fangen. 2 Äschen, 3 Bafos und 2 Saiblinge. Gegen den Nachmittag hin holte uns Jannick’s Mutter wieder ab und Fuhr uns zum Elisabethsee. Dort verbrachten wir noch den Nachmittag. Am Abend ging es wieder in die Sauna und nach einem kühlen Märzen ins Bett.

 

Montag - Fischpause:

 

Endlich mal ausschlafen :-)... Danach ging es ins Freibad in Mitersill, dort chillten wir es bis ca. um 5 Uhr. Nachdem wir gegessen hatten machten wir uns Frisch und gingen in die Disco Kogler, wo wir uns mit unseren Pinzgauerischen Kollegen trafen. Der lustige Abend dauerte bei ein oder zwei Bierchen noch etwas länger.

 

Dienstag :

 

Unser letzer Fischertag stand uns Bevor... Wie schon am Freitag liess ich mich am Amerbach ausladen, während Robin und Jannick am Elisabethsee fischen gingen. Auch heute konnte ich wieder wunderschöne Bachforellen fangen, sogar eine Grosse mit ca. 40cm konnte ich verführen. Ein grosser Saibling verscheuchte ich leider noch, dieser wäre sicher zwischen 40-50cm gewesen. Naja, alles in allem war es ein top Tag, und auch Jannick und Robin hatten ihren Spass am See! Am späteren Nachmittag mussten wir zurück ins Hotel, packen war angesagt, denn auch das muss gemacht sein... Den letzen Abend genossen wir nochmals in vollen Zügen, den am Mittwochmorgen ist Abfahrt.

 

Byebye Pinzgau, bis zum nächsten mal...