Fliegenfischen am Limit! - Saisonbericht 2009

Bericht: Noel Schuler

 

Kaum hat der Spuk begonnen ist er auch schon wieder vorbei. Vornweg, viel haben wir uns für diese Saison vorgenommen, nicht einmal die Hälfte haben wir geschafft…

In den höheren Regionen lag anfangs Saison oft noch viel Schnee.
In den höheren Regionen lag anfangs Saison oft noch viel Schnee.

So richtig in die neue Saison sind wir allerdings erst Mitte Mai gestartet. Nach solch einem harten Winter ist es am 15. April einfach noch zu früh um mit der Trockenfliege grossen Erfolg zu haben.

Einige zaghafte versuche mit der Nymphe brachten Fübe in Andermatt, bei eisigen Temperaturen und 50cm Schnee aber die ersten Fische. In der noch frühen Saison wichen wir meist auf kleinere Gewässer im Unterland aus. Je wärmer es wurde, desto besser wurde gefangen und wir befischten demzufolge mehrheitlich höher gelegene Bäche..

Namaycush auf Trockenfliege aus dem Bristensee.
Namaycush auf Trockenfliege aus dem Bristensee.

Unserem Ziel, eine Bachforelle 40+ kamen wir bald bedrohlich nahe.

Eine wunderschöne 35er durfte ich, als ersten Fisch der Saison fangen,

eine ähnlich grosse, wenn nicht grössere, verlor ich…

 

Diese Aussicht entschädigt wohl jeden so harten Aufstieg...
Diese Aussicht entschädigt wohl jeden so harten Aufstieg...

 

 

 

 

Mit dem warmen Wetter kamen nicht nur die Forellen so richtig auf Touren, sondern auch wir. Ich kann nicht sagen, wie viele Kilometer wir ohne Fischkontakt gewandert sind, wie viele Höhenmeter wir überwunden haben, um an einen Fisch zu kommen, es waren aber einige…

 

In Erinnerung bleibt mir sicher die Biketour bis zur Vermigelhütte in der Unteralp oder die sagenhafte Trockenfliegenfischerei am Bristensee. Beim 2-Tagestrip zu den Rohrseen, bei dem Tii, Raffi und Fübe 5h aufgestiegen sind, war ich leider nicht dabei.

 

 

 

 

Im Berneroberland waren wir diese Saison leider nur sehr wenig unterwegs. Zu sehr waren wir damit beschäftigt, den Kt. Uri und seine zahlreichen Gewässer zu entdecken. Jedoch können Fübe und ich auf ein paar tolle Fische und Augenblicke am Gadmerwasser & Co zurückschauen.

Die letzte Grosse. 35er Bachforelle aus dem Gwüest.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was bleibt sind viele Erinnerungen und Dutzende von Fotos, von denen die besten in diesem Bericht zu sehen sind.

Für die Saison 2010 sind wir zuversichtlich, auch dass wir einwenig vom ÖV wegkommen und mit Fabio einen Autofahrer (sofern er auch die Prüfung besteht J) unter uns haben.

 

 

 

 

 

 

 

Tight-Lines und eine schöne Winterpause